Danzig - Masuren - Polen 2026 - Prag - Tschechien

Veröffentlicht am 10. August 2026 um 22:04

Ehemalige Grenzstation Marienborn (10.08.2026)

Hier standen wir öfter und warteten auf unsere Abfertigung. Die Grenzer blickten streng und gaben ihre Anweisungen. Vater schimpfte laut und erhielt einen Blick.

Bloß keine Autodurchsuchung riskieren.

Bis Berlin immer geradeaus auf den Betonplatten, wrumm, wrumm. Es war eintönig und unbequem im Bulli.

Wer das erlebt hat, wird es nicht vergessen. Berlin eine Insel im Land des Klassenfeindes.

Heute ist es ein Museum. 

Magdeburg (10.08.2026)

War vor kurzem Weltkulturhauptstadt. Liegt an der Elbe und hat seinen Charme. Dom und Hegelstrasse zeigen die vergangene Schönheit der Stadt auf, die zu 90 % im 2. ten Weltkrieg zerstört wurde.

Stellplatz: Petriförder (direkt an der Elbe)

Magdeburg - Brandenburg - Oranienburg - Schorffheide - Prenzlau (11.08.2026)

So, jetzt bin ich bei Mutti gelandet, also nicht wirklich, ich meine, in der Uckermark.

Die Gegend ist schön. Wälder mit Pinien, Gewässer und viel Kopfsteinplaster, viele Alleen und Backsteingotik. Ich liebe diesen Baustil.

In Prenzlau steht eine riesige Kirche. Und anstelle eines spitzen Turms haben sie ein Haus oben drauf gesetzt, echt schräg 

Bin also kurz vor der Grenze von Polen und freue mich drauf, das Land zu besuchen, aus dem einst mein Urgroßvater herkam.

Stettin (12.08.2026)

In Polen angekommen. Schöner Stellplatz am Jachthafen.

 

Stettiner Haff (13.08.2926)

Kleiner Ausflug in die Natur. 

Von Stettin nach Wollin und zur Wolliner Steilküste und weiter nach Kolberg (14.08.2026)

In Kolberg ist Party - eigentlich ist die gesamte Ostseeküste Partymeile, wenn die Polen ihren Urlaub zelebrieren. Ganz ohne Wertung, es ist ihr Lebensgefühl und das sollte man respektieren, oder muss das sogar als Teil der Identität aufnehmen.

In Wollin selbst war es noch sehr beschaulich. Der Urwald auf der Halbinsel Wollin auch. Aber der Küstenstreifen ist übersät mit Buden, Kirmes und Volksbewegung. So einfach ist das. Dabei sind die Campingplätze auf der Halbinsel sehr begehrt, weil es ähnlich wie in Frankreichs Atlantikküste bewaldet ist.

In Kolberg ist ein Jazzfestival, was gut besucht ist, aber auch die Promenaden, die Parks, der Pier, alles ist voller Menschen. Und die Menschen haben Urlaub und verhalten sich ruhig, sind draussen, wo alle anderen auch sind.

 

Von Kolberg zur Rügenwalder Teewurst und zum schönen Städtchen Ustka (15.08.2926)

 Es ist heiß und in der Basilika von Stolberg legen die Menschen zu Ehren von Maria Blumen ab, die es vor dem Kirchenbau zu kaufen gibt. Der in Backsteingotik gehaltene Bau hat eine große Front und wirkt wuchtig.

Die Rügenwalder Teewurst wurde im ehmaligen Städtchen Rügenwald (,jetzt x) kreiert. Das baufällige Haus lässt schlimmes erahnen.

In Ustka stimmt die Mischung, Schöne Strassen, netter Hafen und gute Promenade mit feinsandigem Strand dahinter. Deshalb findest Du hier auch keinen Parkplatz, weil alles auf den Beinen ist und flaniert 

Größte Düne bei Leba, dann im baltischen Meer GoHel (16.08.2026)

Da wollte ich auch hin. Ein riesige Landzunge im baltischen Meer vor Danzig. Die Stadt Hel am äußersten Ende feiert gerade D-Day und es fahren zahlreiche Jeeps herum.

Vorher eine Radtour zur höchsten Düne Polens gemacht (46 Meter hoch). Ziemlich stark besucht und sehr feiner Weg im Wald.

Von Hel nach Danzig (17.08.2026)

Die Fahrt nach Danzig mühsam, weil es viele Staus gab. In Danzig dann einen freien Parkplatz gefunden und die Kulisse der Stadt erkundet.

Danzig ihatähnlich wie Amsterdam eine großartige erhaltene Altstadt. Zahlreiche Kurchen und Gebäude, die mittelalterliche Atmospähre schaffen. Es ist, als wandelt man in einer anderen Zeit. 

Man kann sich in all diesen netten Strassenensembles verlaufen und ist überwältigt von der vielzahl von Gebäuden.

Und doch ist es mittlerweile auch zu überlaufen. Wer wohnt und lebt hier noch? Wer kann diesen Andrang von Touristen ertragen?

 

Danzig, 2. Tag (18.08.2026)

Lange Strasse und Marienkirche sowie der Kranturm und die Frauengasse sind meine Lieblingsorte.

Stellplatz: hinterm Riesenrad

Danzig - Elbing - Paslek - Golbiten - Schiffshebewerk (19.08.2026)

 Auf der Fahrt Richtung Süden und auf der Suche nach dem Ursprung meiner Familie.

Elbing (19.08.2026)

 Nach einer kurzen Radfahrt am Morgen zum Kranturm in Danzig gings nach Elbing oder Elblag.

Dort habe ich nach Unterlagen zu meinem Großvater gefragt und gesagt bekommen, dass diese - wenn überhaupt - in Danzig im Nationalarchiv liegen würden.

Paslek (19.08.2026)

Das ist der größte Ort neben dem Geburtsort meines Opas in Golbiten. Also kurz die Stadt besichtigt und etwas gegessen.

Paslek liegt auf einem Hügel und hieß früher Preußisch-Holand. Es hat noch eine vollständig umschlossene Stadtmauer und zwei Stadttore.

Golbiten oder Gulbity (19.08.2026)

 Hier wurde mein Opa geboren. 6 Häuser, ein paar Höfe, Felder, Eichenalleen, Apfelbäume und Vieh.

Was das mit mir macht. Sehr viel. Einmal da zu sein, wo der Ursprung der Familie ust, bedeutet mir etwas.

Schiffshebewerk (19.08.2026)

In der Nähe von Paslek gibts auch den Kanal mit drei Schiffshebewerk. Dort werden Schiffe den Berg hochgezogen.

Stellplatz: Am Hebewerk

Schiffshebewerk - Kopernikusmuseum in Allenstein Olsztyn) - Thorn (20.08.2026)

In Allenstein lebte einst Kopernikus, ein Wissenschaftler, der dad Weltbild im 15. Jahrhundert veränderte. Er stellte durch Beobachtungen fest, dass nicht die Erde, sondern die Sonne im Mittelpunkt des Planetensystems steht 

Zweiter Tag in Thorn (21.08.26)

Thorn ist einfach schön.einen 

Von Thorn nach Posen (22.07.2026)

Nach einer Sturm- und Gewitternacht , in der ein Ast auf meine Dachluke gefallen ist, musste ich das erstmal mit dem Campingplatzbesitzer regeln. 

Danach gings ziemlich früh nach Posen. Die Stadt luegt auf meinem Weg nach Prag. Posen hat einen schönen Platz mit vielen kleinen bunten und schmalen Häusern rundherum.

Die vielen Kellerbars und Cafes sind mir noch aus der Zeit des Sozialismus in erinnerung geblieben, als ich mal dort war. Man kam mit den Einheimischen bei einer Flasche Bier ins Gespräch. Viele Künstler waren dort unterwegs 

Zweiter Tag in Posen (23.08.2026)

Posen hat viele schöne Ecken, die man entdecken kann. Mir gefällt die Stadt.

Stellplatz: Hinter dem Dom

Breslau (24.08.2026)

Die Stadt im Süden Polens hat viele Brücken, Inseln und Gebäude zu bieten. Die Oder fließt durch die Stadt.

Stellplatz:  Breslau Camping am Olympiapark

Breslau 2. Tag (25.08.2026)

Linie 9 genommen und ins Nationalmuseum gegangen. War ziemlich interessant, was man zu sehen bekam.

Danach an der Promenade etwas gelaufen und in die Markthalle gegangen. Danach zurück mit Linue 13

Zum Ausklang noch ein Capuccino am Campingplatz 

Prag (26.08. bis 29.08.2026)

Mein Traumziel erreicht. Nach Prag wollte ich immer schon hin und jetzt habe ich für drei Tage einen Stellplatz auf dieser Insel an der Moldau gebucht.

Man muss nur 300 Meter gehen und schon steht man an der Fähre. Dann nimmt man die Fähre und danach die Linie 17 und schon ist man im Zentrum. Geniale Lage.

Stellplatz: Caravan Park Prague

Pilsen - Brauerei besichtigt (29.08.2026)

Von Prag nach Pilsen gefahren und die Brauerei besichtigt.

Es gab sogar am Ende ein frisch gezapftes Bier aus dem Holzfass.

Danach kurze Radbesichtigung der Stadt.

Letzte Station im Tschechien: Karlsbad (29.08.2026)

Wie aus einer anderen Epoche liegt diese Kurstadt im Tal mit ihren mondänen Gebäuden, weiß und klar, verspuelt und wuchtig.

Hier war einst der König und alle folgten - bis heute - seinem Beispiel und gingen in Gesellschaft.

Rückfahrt: Eisenach (30.08.2026)

Auf der Rückfahrt nach Hause einen Zwischenstopp in Eisenach eingelegt.

Radtour an der Diemel: Von Marsberg nach Warburg (31.08.2026)

Rein Bewegungstechnisch musste ich hier noch einen Zwischenstopp einlegen.

 

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