Gomera, sag mir bitte, was ist das Thema (03.11.2026)
Es gibt Dinge, die beschäftigen uns tagtäglich. Das Wetter, die Familie, der Beruf, der Ruhestand, die Gesundheit, die Freizeit, das Geld und nicht zuletzt Politik und das Weltgeschehen.
Wir verreisen und machen uns Gedanken. Oft will man Abstand von diesen Dingen, um anders zu denken, eine andere Perspektive einzunehmen, einen Sinn zu sehen, sich auszutauschen und zu reden.
"Glück ist kein Ort" war so ein Thema oder "Abschiede, manchmal ist es federleicht".
Was ist das Thema diesmal auf dieser dreiwöchigen Reise?
Oder sind es mehrere Themen? Ich warte auf ein Zeichen.
Beziehungen - ein Thema unserer Zeit (04.11.2026)
Lese gerade das Buch "Wie man in verrückten Zeiten nicht den Verstand verliert" von Philippa Perry. Darin geht es u.a. um Beziehungen, die uns in frühkindlicher Zeit prägen und uns zu dem machen, wer wir sind.
Was fällt mir zu Beziehungen spontan ein?
- Liebesbeziehungen
- Freunde
- Geschwister
- Berufliche B.
- Juristische B.
- Vertragliche Beziehungen
- Jede Art von menschlicher Begegnung
- Beziehungen zwischen Völkern
- Mensch/Tierbeziehungen
- Beziehung zu Gott und Glaube
- Ansichten aus Beziehungen und Begegnungen
- Beziehungsweise - oder Analogien
- Beziehungen zu Eltern und Verwandten
- Beziehungen zum Umfeld
- Prägungen aus der Kindheit
- Politische Beziehungen
- Beziehungen in Vereinen, Clubs etc.
- Beziehungen zur Literatur
- Gemachte Erfahrungen aus Beziehungen
- Ying und Yang
- Beziehungen zur Musik
- Beziehungen zu fremden Ländern und Völkern
- Chemische Prozesse
- Beziehungen der Planeten
- Atome und ihre Wechselwirkung
- Der goldene Schnitt / Proportionen der Schönheit
- Wasser und Wind - Beziehungen beim Wetter
Es ist ein unerschöpfliches Thema. Eine Frage stellt sich jedoch. Wie der Zusammenhang zu einem glücklichen und zufriedenen Leben hergestellt und erlärt werden kann.
Welche Beziehungen machen uns glücklich? Welche Beziehungen nützen uns? Besteht nicht das ganze Leben aus Beziehungen und Wechselwirkungen.
Perry erklärt uns die Wechselwirkungen der Gehirne (04.12.2026)
Ein anschauliches Bild. Perry zitiert in ihrem Buch ein Spruch von Platon:
"Platon vergleicht die Seele mit einem Streitwagen, der von zwei Pferden gezogen wird. Der Lenker ist die Vernunft, ein Pferd ist der Mut, das andere Pferd die Begierde"
Diese Metapher verbindet Perry mit den drei Gehirnen, die aus den Erkenntnissen der Neurowissenschaft stammt.
"Man geht immer mehr davon aus ... dass das Gehirn aus drei verschiedenen Einheiten besteht, die im Laufe der Zeit begonnen haben zusammenzuarbeiten, aber doch getrennt geblieben sind.
Die erste dieser Einheiten ist der Hirnstamm, manchmal auch als Reptiliengehirn bezeichnet... Die anderen beiden Einheiten des Gehirns sind das primitive Säugetiergehirn (rechtes Gehirn) und das fortgeschrittene Säugetiergehirn (linkes Gehirn)."
Perry erklärt nun, und das halte ich für wichtig:
"Eine einzelne Gehirnzelle allein kann nicht arbeiten. Sie muss mit anderen Gehirnzellen verbunden sein. Unser Gehirn bildet sich aus, indem es einzelne Gehirnzellen zu neuronalen Bahnen verknüpft. Diese Verknüpfung geschieht als Folge unserer Interaktion mit anderen. Unsere Gehirnentwicklung hat also mehr mit unseren frühesten Beziehungen als mit Genetik zu tun; mehr mit der Umwelt als mit angebotenen Anlagen."
Sie schreibt: "Unsere Art, Beziehungen aufzubauen, unser Urvertrauen, wie wohl wir uns ganz allgemein in unserer Haut fühlen, wie schnell oder langsam wir uns nach einer Aufregung beruhigen - all das hat einen festen Grund in den neuronalen Bahnen, die in unseren frühen Jahren im primitiven Säugetiergehirn verankert wurden.
Die rechte Gehirnhälfte kann man sich daher als den vorrangigen Sitz der meisten Emotionen und Instinkte vorstellen. Diese Einheit fühlt mit anderen mit, stellt sich daher als den vorrangigen Sitz der meisten Emotionen und Instinkte vorstellen. Diese Einheit fühlt mit anderen mit, stellt sich auf sie ein und baut Beziehungen zu ihnen auf."
Letztlich hängt unsere psychische Stabilität von der Interaktion mit unseren Bezugspersonen in den ersten zwei Lebensjahren ab. Waren diese gut und haben wir positive Verstärkung erfahren, kann sich die Persönlichkeit weiter positiv entwickeln. Umgekehrt sind Störungen bei der neuronalen Herausbildung der Synapsen für die Entwicklung von Beziehungen negativ sein.
Ausflug in den Nebelwald und zum Casa Efigenia in Las Hayas (04.11.2026)
Frühstück am Hafen, Leihwagen abgeholt, Fahrt auf den Berg, Wandern durch den Nebelwald bis nach Las Hayas, Abendessen im La Montana, Sonnenuntergang.in Arure
Buch "Wie man in verrückten Zeuten nicht den Verstand verliert" von Philippa Perry (05.11.2026)
Perry schreibt: " Wir alle brauchen sichere, vertrauensvolle, verlässliche, stärkende Beziehungen. ... "
"Wir werden in Beziehungen geformt, und wir entwickeln und verändern uns als ein Ergebnis aufeinanderfolgender Beziehungen.
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